Hellbrunn war nie zum Schlafen gedacht. Als Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenheim es in den 1610er Jahren am südlichen Rand von Salzburg errichtete, baute er eine Villa für die Freuden des Tages – Bankette, Musik und vor allem Schabernack. Es gibt kein einziges Schlafzimmer im gesamten Schloss.
Der Schabernack sind die Wasserspiele. Versteckte Düsen springen aus den Steinbänken, den Grotten und den Gartenwegen und durchnässen die Gäste genau dort, wo sie es am wenigsten erwarten – dieselben Streiche, die der Fürst vor vier Jahrhunderten seinen Tischgästen spielte, noch immer mit dem ursprünglichen Wasserdruck betrieben und noch heute jeden aufs Neue überrumpelnd.
Jenseits der Wasserspiele erwarten Sie das Lustschloss selbst mit seiner Ausstellung „GrandDelight“, das Volkskundemuseum im kleinen Monatsschlössl auf dem Hügel und die weitläufigen, freien Gärten, in denen heute die gläserne Gartenlaube aus „The Sound of Music“ steht. Wir kümmern uns um das Eine, woran Besucher oft scheitern – die Beschaffung eines Zeitfenster-Tickets für den gewünschten Tag und die gewünschte Stunde –, damit Sie einfach anreisen und die Überraschung genießen können.